Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht Teil 2

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht Teil 2

Von El Valle de Anton bis nach Santa Catalina

Zuerst vielen Dank für das viele positive Feedback zu meinem ersten Blogartikel. Ich möchte euch mit meinem Reisebericht einen kleinen Einblick darüber geben, wie eine Reise nach Panama aussehen kann, wobei sich die Schönheit der unberührten Natur nur schwer mit Worten beschreiben lässt. Nachdem ich den ersten Tag noch in Begleitung einer Reiseleiterin war und von einem Fahrer chauffiert wurde, war es nun an der Zeit mich selbst hinter das Steuer zu setzen. Der Teil vor dem ich vor der Reise am meisten Respekt hatte. Immerhin besitze ich selbst kein Auto und sammle nur unregelmäßig Fahrpraxis, wobei ich stets ein sehr sicherer Fahrer gewesen bin. Linksverkehr, wild hupende Autos und Raser sucht man in Panama vergeblich. Wie in Deutschland gibt es in Panama Rechtsverkehr und das Tempolimit ist auf maximal 100 km/h begrenzt. Lediglich der Blinker wird von den Panameños konsequent nicht genutzt. Besonders im Stadtverkehr muss man hier aufpassen. Mein erster Stopp war ein naheliegender Supermarkt, in dem ich mir einige Snacks und Getränke für die Fahrt besorgte. Dann ging es los. Ich tippte mein erstes Ziel in das integrierte Navigationsgerät des Autos ein, welches überraschend gut funktionierte. Einen Internetanschluss gab’s übrigens zum Auto in Form eines mobilen Hotspots dazu. Die Route führte mich vorbei am Fischmarkt, durch die Altstadt Panama Citys, dem Casco Antiguo, und über die Bridge of America. Der Weg führte mich entlang auf die Panamericana. Eine der berühmtesten Straßen der Welt, von Alaska bis Feuerland. Entlang der zweispurigen Panamericana kann man die gesamte Vielfalt Panamas erleben. Niemals enden wollende Städtchen aus der Kolonialzeit, wie man sie aus den Südstaaten kennt, unberührte Landschaften, die sich schier unendlich Richtung Horizont erstrecken und das eindrucksvolle Bergland im Westen des Landes, bieten unvergessliche Erinnerungen.

El Valle de Antón – Ein Paradies auf Erden.

Tag 4 brachte mich in eine wunderschöne Kleinstadt in Mitten eines Vulkankraters (Caldera), welcher vor 56.000 Jahren entstanden ist. Der fruchtbare Boden bietet die Grundlage für eine artenreiche Flora. Die Straßen werden abseits der Hauptstraße auf beiden Seiten von kleinen Bachläufen und Bäumen begleitet. Über kleine Brücken gelangen die Einwohner El Valles zu ihren Grundstücken. Die Vorgärten der Häuser sind üppig begrünt und haben alle eine Auszeichnung verdient. In der Dämmerung geben Frösche ein unvergessliches Konzert. Die Schönheit von Valle de Antón lässt sich kaum in Bildern festhalten und noch weniger mit Worten beschreiben. Man muss es selbst gesehen haben. Nachdem ich in meinem B&B mit dem bezaubernden Namen Park Eden eincheckte, war es auch schon Zeit für das Abendbrot. Entlang der Hauptstraße gab es eine große Auswahl an Restaurants. Bevor ich mich am nächsten Tag auf den Weg zu meinem nächsten Reiseziel gemacht habe, nutze ich die Zeit um meine neugewordene Lieblingsstadt zu entdecken. Dort besuchte ich heiße Quellen, einen Schmetterlingsgarten und einen Wasserfall. Der Weg zum Wasserfall führte mich vorbei an historischen Höhlenmalereien.

Pedasi – Azuero Halbinsel

Über die Panamericana führte mich mein Weg an Tag 5 auf die Azuero Halbinsel nach Pedasi. Eine ländlich geprägte Region, die von Landwirtschaft und Fischerei lebt. Dort hatte ich die Wahl zwischen einem Ausflug zum Nationalpark Iguana oder den Playa Venao. Ich entschied mich für das zweite Ziel. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Brücke, die über einen fast ausgetrockneten Fluss führte. Auf dem Grund konnte ich noch einige Fische sehen, deren Schuppen sich wie Silbermünzen im Wasser spiegelten.
Dies lockte eine Schar Geier an, welche sich auf ihre Mahlzeit freuten. Im Hintergrund beobachtete eine Kuhherde das Geschehen. Dort gelang mir auch eine Aufnahme von einem Salamander. Ich hatte Glück, denn auf dem Rückweg war von diesem Naturschauspiel nichts mehr zu sehen. Genauso beeindruckend war das eigentliche Ziel meines Ausflugs. In einer kleinen Bucht erstreckte sich über mehrere hundert Meter ein fantastischer Sandstrand. Kleine und große Wellen laden hier Anfänger und Profis zum Surfen ein.

Sicher hätte man hier auch einen Kurs buchen können, aber ich beschränkte mich darauf ein bisschen im Meer zu baden und die Aussicht zu genießen. Nachdem ich einige Tage zuvor meine Füße das erste Mal in den Atlantischen Ozean tauchte, konnte ich nun ca. 300 Kilometer südlich das gleiche im Pazifischen Ozean tun. Trotz des bewölkten Himmels holte ich mir in meiner Naivität, ohne Sonnenschein keine Sonnencreme benutzen zu müssen, direkt meinen ersten Sonnenbrand auf meiner Panama Reise. Es sollte nicht der letzte gewesen sein. Nachmittags unternahm ich einen Ausflug zu einem Strand, der nur ca. 1,5km von der Innenstadt Pedasis entfernt war. Neben Krabben entdecke ich an einem etwas abgelegeneren Teil der Küste Unmengen an angespülten Plastikflaschen. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich einen ganzen Beutel voll gesammelt und damit kaum eine Besserung erzielt. Menschen waren dort keine zu sehen und ich gehe davon aus, dass all der Müll über das Meer angespült wurde. Achtet bitte nicht nur bei eurer Reise unbedingt darauf selbst möglichst wenig Müll zu produzieren. Umweltverschmutzung ist ein weltweites Problem, nicht nur in Panama und es ist unser aller Aufgabe mit einem guten Beispiel voran zu gehen. Leider habe ich in Panama oftmals beobachten müssen, dass der Plastikmüll einfach auf offener Straße verbrannt wird.
Plastik Pedasi Strand Panama

Was Pedasi sonst noch für Sehenswürdigkeiten hat, erfahrt ihr im Blog-Artikel Urlaub in Pedasi.

Santa Catalina – Inseln und Meer

Am 7. Tag meiner Panama Reise ging es entlang der Pazifikküste von Pedasi nach Santa Catalina. Die Unterkunft lag diesmal an einem steilen Berg und ich wurde mit meinem Gepäck zusammen vom Besitzer mit seinem 4x4 Jeep nach oben gefahren. Er scherzte, dass er vorhat einen Aufzug zu bauen und solange der Aufzug nicht fertig ist, ist sein Auto der Aufzug für die Gäste. Nochmal eine Etage höher lag das hoteleigene Restaurant sowie ein Swimmingpool. Man konnte den gesamten Weg natürlich auch über Treppen in wenigen Minuten zurücklegen. Eine Besonderheit stellte die Canopy Tour dar. Bei der ich für ca 20$ Dollar eine grandiose Aussicht über den Urwald bis zum Meer und den nötigen Adrenalinkick bekommen habe. Ähnlich wie bei einem Hochseilgarten wird man mit einer Gurtkonstruktion und Karabinern an einem Drahtseil befestigt. Anders als beim Klettern dient der Gurt nicht nur der Sicherheit sondern auch als Sitz. Es gehört also einiges an Überwindung dazu den Absprung von der Startplattform zu wagen und sich ins waghalsige Abenteuer zu stürzen.
Canopytour Santa Catalina PanamaFür den nächsten Tag habe ich schon vorab einen Ausflug auf die Insel Coiba gebucht. Zum Startpunkt der Tour wurde ich vom Hotelbesitzer gebracht. Dort angekommen bekam ich meine Schnorchelausrüstung. Zusammen mit 5 anderen Reisenden und einem Guide begann unsere Bootstour zur Insel Coiba. 90 Minuten entlang der Küste führte uns die Fahrt auf dem Meer zu einem der größten und vor allem schönsten Schnorchelspots in Panama. Neben Korallen, Seesternen und vielen bunten Fischen konnte ich auch Schildkröten sehen. Den anderen aus meiner Gruppe ist es sogar gelungen einen Hai zu finden. Mir als Anfänger im Schnorcheln war das etwas zu viel Aufregung und ich beschränkte mich auf die etwas kleineren Fische, welche nicht weniger schön sind. Zur Mittagspause machten wir Halt auf der größten Insel des Nationalparks und Panamas, der Insel Coiba. Dort kann man mit etwas Glück Krokodile, Affen und diverse Vögel sehen. Anschließend besuchten wir noch 2 weitere Inseln, an deren Stränden wir schnorchelten ehe wir uns auf die 90 minütige Rückfahrt machten. Vor lauter Schnorchelei wäre ich fast auf dem Boot eingeschlafen als plötzlich einige Delphine an unserem Boot vorbeischwammen. In der Walsaison kann man hier noch ein viel größeres Naturspektakel erleben. Hier treffen sich jährlich von ca. Juni bis Oktober verschiedene Walarten, um in den warmen und nährstoffreichen Gewässern ihre Jungen auszutragen.   Wohin es mich an den letzten Tagen meiner Reise verschlagen hat, erfahrt ihr im nächsten Artikel. Kennt ihr schon Teil 1 und Teil 3 meines Reiseberichts durch Panama?

Zum 1. Teil meiner Panama ReiseReisebericht Panama Teil 3

Text und Bilder: Robert L.

Ich bin Anna – Panama Spezialistin bei Go’n joy Erlebnisreisen und habe Roberts Reise durch Panama geplant.

Habt ihr auch Lust auf eine Panama Reise? Ich erstelle euch gerne einen individuellen Routenvorschlag mit geprüften Unterkünften, der zu euch passt.

Anna

Panama Spezialistin, Go'n joy Erlebnisreisen - Reiseveranstalter für Mittel- und Südamerika

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht

Panama, sollte das Ziel meiner nächsten Traumreise werden. Meine Freunde berichten regelmäßig von ihren Trips in die USA, nach Australien oder Thailand. Mittlerweile habe ich schon so viele Urlaubsfotos aus diesen Ländern gesehen, dass ich den Reiz verloren habe diese Länder selbst zu entdecken. Panama, ist ein unbekanntes Land in Mittelamerika zwischen Costa Rica und Kolumbien. Die meisten kennen sicher nur den Panamakanal, das Kinderbuch „Oh wie schön ist Panama“ von Janosch und den Begriff der Panama Papers. Was ich auf meiner Reise erlebt habe und was Panama sonst noch zu bieten hat möchte ich euch erzählen.

Warum ich mich für Go’n joy Erlebnisreisen entschieden habe.

Ich bin 25 Jahre alt, komme aus Berlin, spreche Deutsch und Englisch und verbringe meinen Urlaub für gewöhnlich als Backpacker in Europa. Da ich selbst kein Spanisch spreche und Panama nicht das Touristenziel Nr. 1 auf der Welt ist, habe ich mich dazu entschieden meine Reise bei einem Reiseveranstalter zu buchen. Mit Go’n Joy Erlebnisreisen habe ich ein junges Unternehmen gefunden, welches mit lokalen Partnern zusammenarbeitet, stets den Schutz unserer Umwelt im Blick hat und versucht das Leben der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam mit meiner persönlichen Beraterin haben wir die einzelnen Stationen meiner Reise an meine Interessen angepasst und die passenden Hotels und Ausflüge für mich gefunden. Herausgekommen ist eine Kombination aus geführter Tour, Mietwagenreise und Strandurlaub.

Die Reisevorbereitung

Dann konnte es auch schon mit der Reisevorbereitung losgehen. Kurz die Seite vom Auswärtigen Amt gecheckt, die nötigen Impfungen geholt und den Flug gebucht. Für einige Regionen in Panama ist es wichtig auf den richtigen Moskitoschutz zu achten. Dazu habe ich mich im örtlichen Fachhandel beraten lassen und mich mit Insektenschutzkleidung und dem passenden Spray ausgestattet.

Die Anreise

Von Berlin über Madrid bin ich am Abend nach einem angenehmen Flug in Panama City angekommen. Am Flughafen erwartete mich bereits ein Fahrer, welcher mich in die erste Unterkunft brachte. Ein schickes Hotel in der Altstadt von Panama im Stile der Kolonialzeit. Mit dabei hatte er meine Reiseunterlagen, zusätzliche Informationen für meinen Aufenthalt und ein kühles Getränk. Trotz der Regenzeit herrschten warme Temperaturen und ich sollte auf meiner Reise weitestgehend vom Regen verschont bleiben.

Panama City

Am nächsten Morgen, meinem ersten Tag nach der Anreise, startete ich mit einer Führung durch Panama City. Bereits im Frühstücksraum des Hotels erwartete mich meine deutschsprachige Reiseleiterin, Erika, um mit mir zusammen den Tag zu verbringen. Unser Fahrer, welchen ich bereits vom Vorabend kannte, brachte uns zunächst zur wohl bekanntesten Attraktion in Panama –  Den Panamakanal. Erika, selbst seit über 10 Jahren in Panama, führte mich durch das Besucherzentrum. Die lange Schlange am Eingang konnten wir umgehen, da sie die Tickets bereits vorab gekauft hatte. Zum Mittagessen machten wir am örtlichen Fischmarkt halt und genossen eine lokale Spezialität. Ceviche – roher Fisch, der in Zitrussaft gar wird. Dieser Ort ist auch ein beliebter Treffpunkt für die Einheimischen. Gestärkt führte uns der Weg zur alten Stadt, Panama Vieja, welche ungefähr 10km östlich des heutigen Stadtzentrums liegt. 1671 wurde die Stadt durch den Piraten Henry Morgan zerstört und an dem heutigen Standort wiederaufgebaut. Dort kann man die alten Ruinen besichtigen und hat einen wunderbaren Ausblick auf die Skyline von Panama City. Anschließend endete mein Tag mit Erika und der Fahrer brachte mich zurück ins Hotel. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Am Abend erwartete mich eine Gangstertour durch das berühmte Viertel Casco Antiguo. Diese Tour wird von ehemaligen Gangmitgliedern organisiert, welche an einem Resozialisierungsprogramm teilnehmen und durch die Führungen ihren Lebensunterhalt auf legale Art verdienen. Die Tour endete in einer Bar in der ich den Abend bei kühlen Getränken, guter Musik und netten Unterhaltungen gemütlich ausklingen lassen konnte.

San Blas Inseln – Isla Aguja

Tag 2 und 3 meiner Reise sollten nicht weniger spektakulär werden. Bereits am frühen Morgen des zweiten Tages wurde ich von einem Einheimischen der Kunas, einem indigenen Volk Panamas, welche im nord-östlichen Teil des Landes in einem autonomen Gebiet leben, abgeholt. Unser Weg führte uns über das San Blas Gebirge und endete im Hafen von Carti. Von dort aus werden die Touristen auf „ihre“ Inseln gebracht. Insgesamt gibt es 365 verschiedene Inseln, von denen aber nur wenige bewohnt sind. Der Fahrer gab mir zu verstehen noch kurz im Wagen sitzen zu bleiben, ging in ein blaues Gebäude und kam kurze Zeit später mit meinem Bootsticket zurück. Dann durfte ich aussteigen und er brachte mich zu einer Sammelstelle für Leute, die auf ihr Boot warten und gab mein Ticket an einen der Kunas weiter. Er trug ein rotes Fußballtrikot und ein blaues Basecap. Nach und nach wurden die Leute abgeholt und nach einiger Wartezeit begann auch meine Reise auf die Insel Aguja. Nun war ich also dort. Gestrandet auf einer einsamen Insel zusammen mit ca. 10 anderen Touristen verteilt auf 6 Unterkünfte und ungefähr einem Dutzend Einheimischen. Eine Umrundung der Insel gelang mir in weniger als 30 Minuten. Dies sollte der Schönheit dieser Insel aber keinesfalls im Wege stehen. Beim Baden, Liegen unter Palmen und Kokosnuss essen konnte ich mich den Rest des Tages vom Jetlag erholen und meine innere Ruhe wiederfinden, welche im hektischen Alltag leider viel zu oft verloren geht.

Am dritten Tag wachte ich früh auf und nutzte die Gelegenheit um den einzigartigen Sonnenaufgang zu beobachten. Von meiner Hängematte aus konnte ich 2 Fischer dabei beobachten wie sie auf traditionelle Art dem Fischfang nachgingen. Fische gehören auf den Inseln neben Bananen, Eiern und Kokosnüssen zu dem Hauptnahrungsmittel. Nachmittags bat sich noch die Möglichkeit einer Bootstour um noch einige andern Inseln des San Blas Archipels zu erkunden. Den Abend ließ ich mit anderen Reisenden auf der Insel gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Die traumhafte Idylle auf der Insel lässt einen die spartanische Ausstattung der Zimmer schnell vergessen.

Am nächsten Morgen meiner Reise ging es zurück aufs Festland nach Panama City. Dort nahm ich meinen Mietwagen in Empfang. Wie meine Reise durch Panama entlang der Panamericana weiterging erfahrt ihr im zweiten Teil meines Reiseberichts.

Text und Bilder: Robert L.

Ich bin Anna – Panama Spezialistin bei Go’n joy Erlebnisreisen und habe Roberts Reise durch Panama geplant.

Habt ihr auch Lust auf eine Panama Reise? Ich erstelle euch gerne einen individuellen Routenvorschlag mit geprüften Unterkünften, der zu euch passt.

Anna

Panama Spezialistin, Go'n joy Erlebnisreisen - Reiseveranstalter für Mittel- und Südamerika

Urlaub in Pedasí, Panama

Urlaub in Pedasí, Panama

Pedasí liegt im Südosten der Halbinsel Azuero, in der Provinz Los Santos.

Einst war Pedasí nur als kleines Fischerdorf bekannt, doch es wächst langsam und entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten Ort für Touristen.

In Pedasí trefft ihr auf wunderschöne intakte Architektur der Kolonialzeit und unberührte Strände unweit der Stadt.

Läutende Kirchenglocken, spielende Kinder in den Vorgärten, Reiter auf den Strassen sind Teil des Charmes der Stadt. Der grösste Teil Pedasís erstreckt sich entlang einer ca. 1km langen Straße. Kleine Hotels, Restaurants, ein Supermarkt, ein kleiner Bäcker sowie Wohnungen liegen an der Hauptstraße. Dort könnt ihr übrigens auch ein beliebtes Fotomotiv, den Pedasí Schriftzug der Tourismusorganisation Panamas, wiederfinden.

Die Bürgersteige sind praktisch nicht vorhanden, aber mit dem geringen Verkehr in Pedasí, ist ein Spaziergang entlang der Hauptstrasse kein Problem.

In der Nähe des nördlichen Eingangs der Stadt ist der Central Plaza, an dem sich die Einheimischen zu jeder Tageszeit treffen und austauschen.

Auf dem Platz steht an einer Seite eine schöne von Palmen umgebene Kirche, die die Kirchgänger am Abend mit einer melodischen Glocke ruft.

Schlendert am Besten gegen Sonnenuntergang durch die Stadt zum Plaza Central und durch die Nebenstrassen, dann bekommt ihr einen guten Eindruck von Pedasí.

Was kann man in Pedasí alles machen?

Pedasí ist ein Paradies zum Surfen, Angeln, Reiten und Tauchen und diesen Ort solltet ihr auf jeden Fall als Stopp auf einer Panama Reise einplanen. Die Strände sind einfach zu erreichen und auch wenn das Meer etwas rauer und windiger werden kann, könnt ihr dort schwimmen. Scherzhaft wird die Region auch als Thunfischküste bezeichnet.

Unsere Empfehlungen für Aktivitäten in Pedasi:

1) Playa Venao

Wir empfehlen euch auf jeden Fall den Besuch des Playa Venao, wenn ihr in Pedasí seid. Er zählt zu einem der schönsten Strände Panamas und ist auch ein beliebter Surfspot. Auch Surfanfänger bleiben nicht im Trockenen und können bei einem der vielen Surflehrer eine Stunde oder mehrere nehmen. Auch eine SUP Tour oder Boogie Boarding sind am Playa Venao möglich. Das tolle ist, ihr könnt das Alles ganzjährig machen.

Den Strand könnt ihr ganz einfach mit dem Auto oder Bus in ca. 30-45 Minuten erreichen. Dort findet ihr aktuell noch wenige Hotels und Hostels. Der Ort befindet sich jedoch sehr im Umbruch und es werden viele neue Hotels und Wohnungen gebaut.

2) Isla Iguana

Insel Iguana Pedasi Panama Reise

Insel Iguana, Copyright Glückslichtfotografie

Wenige Kilometer von der Küste Pedasis entfernt, liegt das Refugio de Vida Silvester Isla Iguana, ein 55 Hektar großes Schutzgebiet für Wildtiere mit ruhigen Stränden und atemberaubenden Schorchelmöglichkeiten. Die Korallenriffe um die Küste herum ziehen grosse Fischschwärme an. Daher empfehlen wir euch einen Tauchgang oder eine Runde zu Schnorcheln während des Besuchs der Insel. Während eurer Exkursion auf der Insel Iguana wandert ihr durch tropischen Regenwald, beobachtet Vögel sowie schwarze und grüne Leguane. In den Monaten von Juni bis November habt ihr sogar die Chance Wale zu sehen. Dazu mehr im nächsten Kapitel.

Leguana Isla Iguana Panama
Tagesausflug Insel Iguana Wanderung
Naturspiel Insel Iguana
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3) Wal und Delphinbeobachtungstour (Juni – November)

Den Film Free Willy kennen sicher noch einige aus ihrer Kindheit. Wie fürchterlich war doch der Anblick des gefangen genommenen Wals und wie fürchterlich ist sowas heute noch in vielen Touristenorten zu sehen. Wale in ihrer natürlichen Umgebung wie am Ende von Free Willy, könnt ihr von Juni – November vor Panamas Küsten sehen. Panama ist der einzige Ort auf der Welt an dem Buckelwale sowohl vom Norden als auch aus dem Süden kommen und zusammentreffen. In der Zeit, in der die Wale vor den Küsten Panamas leben, kümmern sie sich um den Nachwuchs. Neben jungen und alten Buckelwalen könnt ihr Delphine, wie die grossen Tümmler und Fleckendelfine sehen. Auch Blauwale, Orkas, Mantarochen und Schildkröten könnt ihr bei dieser Tour entdecken.

4) Tauchen

Wie schon erwähnt bietet die Unterwasserwelt rund um Pedasi eine beeindruckende Vielfalt. Wer Lust auf einen Tauchgang hat, dem empfehlen wir Kontakt aufzunehmen mit Craig und April von der Unterkunft Casa Lajagua. Die beiden haben schon über 25 Jahre Erfahrung als Tauchlehrer und können euch super Tipps zu Tauchanbietern geben. Die beiden haben auch ein eigenes Boot, auf dem ihr eine exklusive Tour buchen könnt.

5) Reiten

Reiten am Strand war schon immer eurer Traum? Dann gibt es in Pedasí die besten Voraussetzungen ihn zu verwirklichen. Ob eine Stunde, zwei oder eine Hallbtagestour durch die Wälder von Oria. Alles ist möglich. Ein erfahrener Panameño wird euch begleiten während ihr durch Flüsse und vorbei an Kuhherden reitet.

Falls ihr mehr Infos zu den Touren und deren Buchung wollt, schreibt uns einfach eine kurze Nachricht an info@gonjoy-erlebnisreisen.de

Und übrigens: Die Regenzeit ist in Pedasí viel geringer als in anderen Orten Panamas.

Ein Besuch in Pedasí während einer Panama Reise lohnt sich auf jeden Fall und ist unserer Meinung nach (noch) ein kleiner Geheimtipp.

Auf nach Pedasí!