Urlaub in Panama – Reisebericht Teil 3

Urlaub in Panama – Reisebericht Teil 3

Boca Chica – Nationalpark Chiriqui

Der letzte Stopp an der Südküste am Pazifik Panamas war in Boca Chica. Hier erwartete mich ein besonders elegantes Hotel mit einem vielfältigen Angebot.

Frühstück_Panama_Reisebereicht

Restaurant_HotelBocaChica_Panama Urlaub

Es gibt dort die Möglichkeit verschiedene Ausflüge zu besuchen oder wie ich, eine Bootsfahrt durch den Nationalpark Chiriqui zu machen. Der Nationalpark Chiriqui besteht aus vielen kleinen und hauptsächlich unbewohnten Inseln im pazifischen Ozean. Die Bootstour wurde von unserem Hotel Boca Chica organisiert und war sehr eindrucksvoll.

Unser Guide sprach Englisch und führte uns als erstes zu einer kleinen Insel auf der ganz viele Affen leben. Wir fuhren weiter bis zu einem kleinen Felsvorsprung auf dem unzählige Vögel Pause machten.

Highlight des Ausflugs war das Schnorcheln kurz vor der nächsten Insel. Unser Guide nahm auf alle aus der Gruppe Rücksicht. So konnten Anfänger und Schnorchelprofis gemeinsam ein Abenteuer erleben und zusammen mit Schildkröten schnorcheln.

Schorcheln_Panama_Erfahrungsbericht

Unser nächstes Ziel während der Bootsfahrt durch den Nationalpark Chiriqui war die Isla Gomez. Dort konnten wir Schwimmen, unter den Palmen im Schatten entspannen. Ganz umweltschonend gab es als Snack eine Ananas- und Kokosnussverkostung. Wir waren dort die einzigen weit und breit. Das war ein richtiges Robinson-Cruso Feeling.

frische Kokosnuss_Panama Reise Golf von Chiriqui Panama Reise

Nach unserer Pause auf der Insel Gomez sind wir nochmal raus aufs Meer gefahren und konnten einige Delphine sehen.

 

Mount Totumas Cloud Forest – aufstehen mit Brüllaffen auf der höchsten Eco-Lodge Panamas

Nach 6 Tagen Meer ging es anschließend zum Mount Totumas Cloud Forest. Dort übernachtete ich in der höchsten Eco Lodge Panamas. Das Auto musste ich in Volcan stehen lassen und wurde von einem Fahrer abgeholt.

Straße Mount Totumas Lodge_Panama

Blick Mount Totumas Lodge_Panaam

Die einstündige Fahrt durch den Regen- und Nebelwald führte mich zu einem der wohl schönsten Orte auf diesem Planeten. Der Ausblick, die Vielfalt der Bäume, Pflanzen und Vögel sind unbeschreiblich.

Am Tag nach meiner Ankunft brach ich am frühen Morgen mit einem einheimischen Guide auf, welcher selbst dort bei einem indigenen Volk aufgewachsen ist, um die Schönheit der Natur zu entdecken. Auf unserer Reise begegneten uns viele Vögel, welche wir am Abend zusammen mit dem Hotelbetreiber, welcher selbst Vogelbeobachter ist, in einem Buch über die einheimischen Vögel Panamas suchten und fanden. Außerdem erwähnenswert sind die dort lebenden Brüllaffen. Diese zählen zu den Frühaufstehern unter den Tieren und stimmen mit dem Sonnenaufgang zusammen das Lied der Natur an und sind kilometerweit zu hören.

Vogelbeobachtung_Panama_Reise

Vom Frühstückstisch aus ergibt dies zusammen mit den Geräuschen der Kolibris und anderen Vögel ein einzigartiges Naturerlebnis. Durch den erfahrenen Guide ist es uns auch gelungen die Brüllaffen aus nächster Nähe und durch Ferngläser in den Baumkronen des Regenwaldes zu finden.

 

Bocas del Toro, das Inselparadies und der letzte Stopp auf meiner Panama Reise

Container_Rüchte_PanamaReise Anfahrt Isla Colon_Chiquita Hafen Häuser Bocas del Toro_Panama Reise

Am 14.Tag meiner Reise durch Panama musste ich dieses wunderbare Paradies verlassen und machte mich auf zum letzten Stopp. Nachdem mich ein Fahrer wieder zu meinem Auto brachte legte ich die letzten Kilometer auf Panamas Straßen zurück und beendete die Mietwagentour in Bocas del Toro.

Die Region ist durch die Bananen der United Fruit Company oder heutzutage auch Chiquita genannten Firma bekannt, welche dort zu Gründungszeiten ihren Unternehmenssitz hatte. Mit dem Boot ging es weiter auf die Insel Colon.

Den restlichen Tag in Bocas del Toro nutzte ich um mich mit ein paar Souvenirs, Schokolade und Kaffee einzudecken. Danach checkte ich in dem neusten Hotel der Insel ein, welches erst im Dezember letzten Jahres nach 3 Jahren Bauzeit eröffnete. Das älteste Hotel der Insel ist übrigens das ehemalige Hauptgebäude der United Fruit Company, welche ihren Standort nach einem Brand auf der Insel auf das Festland verlagerte.

Früchte Isla Colon_Panama Reise Meerblick_Panama Reisebericht

Diese und viele weitere Informationen habe ich von meiner deutschsprachigen Reiseleiterin Miriam erfahren, welche mich am letzten Tag meiner Reise begleitete. Mit dem Boot machten wir uns auf den Weg, um eines der indigenen Dörfer dort zu besuchen. Die Einheimischen zeigten uns wie sie das beliebte Kokosnussbrot backen und ihre traditionellen Stofftaschen herstellen.

Leider gibt es auf dieser Insel auch Schattenseiten. Überall auf der Insel lag Plastikmüll herum, welcher zum größten Teil von den umliegenden Inseln angespült wurde. Eine Müllabfuhr gibt es für die Inselbewohner nicht. Diese sind gezwungen den Müll zu verbrennen und atmen dabei die giftigen Gase ein. Im Kampf gegen den Müll hat die Regierung des Bezirks zu Beginn dieses Jahres ein Verbot von Plastiktüten und Strohhalmen eingeführt. Allerdings gibt es immer noch sehr viele Plastikflaschen und Verpackungsmaterialen, welche im Meer landen. Eine Toilette nach unseren Vorstellungen gibt es auf der Insel auch nicht. Die meisten der Wohnungen dort hatten auch keinen Stromanschluss und die Gemeinschaftsküche im Dorf sei vor kurzem abgebrannt, weshalb wir das Brot in einem Haus einer Familie gebacken haben. Die Menschen dort sind sehr freundlich und haben mich mit offenem Herzen empfangen.

Einblick Dorflebene_Ngobe_Bugle_Panama Reisebericht Besuch mit Reiseleiterin_Bocas del Toro_Panama Reise

Als Dolmetscherin diente meine Reiseleiterin, da die meisten Bewohner nur Spanisch und ihre eigene Sprache gesprochen haben. Hoffnung macht die Tatsache, dass eine Stiftung bereits vor mehreren Jahren dafür gesorgt hat, dass es in jedem Haus auf der Insel einen Wasseranschluss gibt. Die Kinder besuchen auch eine Schule, bei der auch regelmäßig Lehrer von den umliegenden Inseln unterrichten und die Kinder so die Möglichkeit haben Englisch zu lernen. Meine Reiseleiterin Miriam setzt sich gerade zusammen mit Go’n joy Erlebnisreisen für den Bau von Toiletten ein und ist dabei Spenden zu sammeln. Sie selbst kommt aus Deutschland und wohnt seit 10 Jahren in Panama.

Am nächsten Tag endete meine Panama Reise. Es ging mit Flugzeug zurück nach Panama Stadt und von dort aus nach Europa.

Ich habe mich ganz bewusst für dieses Ende der Reise entschieden, um mir bewusst zu machen, dass es neben den schönen Hotels, der wunderbaren Natur und der vielfältigen Tierwelt, wie in jedem Land, auch einige Probleme in Panama gibt. Es ist unser aller Aufgabe zu Hause wie auf Reisen auf unsere Umgebung zu achten, die Natur zu schützen und den Menschen, die unsere Hilfe benötigen, zu helfen.

Wer Teil 1 und Teil 2 meines Reisebericht noch nicht kennt, klickt einfach auf die folgenden Buttons:

Reisebericht Panama Teil 1Reisebericht Panama Teil 2

Bericht und Bilder von Robert L.

Ich bin Anna – Panama Spezialistin bei Go’n joy Erlebnisreisen und habe Roberts Reise durch Panama geplant.

Habt ihr auch Lust auf eine Panama Reise? Ich erstelle euch gerne einen individuellen Routenvorschlag mit geprüften Unterkünften, der zu euch passt.

Anna

Panama Spezialistin, Go'n joy Erlebnisreisen - Reiseveranstalter für Mittel- und Südamerika

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht Teil 2

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht Teil 2

Von El Valle de Anton bis nach Santa Catalina

Zuerst vielen Dank für das viele positive Feedback zu meinem ersten Blogartikel. Ich möchte euch mit meinem Reisebericht einen kleinen Einblick darüber geben, wie eine Reise nach Panama aussehen kann, wobei sich die Schönheit der unberührten Natur nur schwer mit Worten beschreiben lässt. Nachdem ich den ersten Tag noch in Begleitung einer Reiseleiterin war und von einem Fahrer chauffiert wurde, war es nun an der Zeit mich selbst hinter das Steuer zu setzen. Der Teil vor dem ich vor der Reise am meisten Respekt hatte. Immerhin besitze ich selbst kein Auto und sammle nur unregelmäßig Fahrpraxis, wobei ich stets ein sehr sicherer Fahrer gewesen bin. Linksverkehr, wild hupende Autos und Raser sucht man in Panama vergeblich. Wie in Deutschland gibt es in Panama Rechtsverkehr und das Tempolimit ist auf maximal 100 km/h begrenzt. Lediglich der Blinker wird von den Panameños konsequent nicht genutzt. Besonders im Stadtverkehr muss man hier aufpassen. Mein erster Stopp war ein naheliegender Supermarkt, in dem ich mir einige Snacks und Getränke für die Fahrt besorgte. Dann ging es los. Ich tippte mein erstes Ziel in das integrierte Navigationsgerät des Autos ein, welches überraschend gut funktionierte. Einen Internetanschluss gab’s übrigens zum Auto in Form eines mobilen Hotspots dazu. Die Route führte mich vorbei am Fischmarkt, durch die Altstadt Panama Citys, dem Casco Antiguo, und über die Bridge of America. Der Weg führte mich entlang auf die Panamericana. Eine der berühmtesten Straßen der Welt, von Alaska bis Feuerland. Entlang der zweispurigen Panamericana kann man die gesamte Vielfalt Panamas erleben. Niemals enden wollende Städtchen aus der Kolonialzeit, wie man sie aus den Südstaaten kennt, unberührte Landschaften, die sich schier unendlich Richtung Horizont erstrecken und das eindrucksvolle Bergland im Westen des Landes, bieten unvergessliche Erinnerungen.

El Valle de Antón – Ein Paradies auf Erden.

Tag 4 brachte mich in eine wunderschöne Kleinstadt in Mitten eines Vulkankraters (Caldera), welcher vor 56.000 Jahren entstanden ist. Der fruchtbare Boden bietet die Grundlage für eine artenreiche Flora. Die Straßen werden abseits der Hauptstraße auf beiden Seiten von kleinen Bachläufen und Bäumen begleitet. Über kleine Brücken gelangen die Einwohner El Valles zu ihren Grundstücken. Die Vorgärten der Häuser sind üppig begrünt und haben alle eine Auszeichnung verdient. In der Dämmerung geben Frösche ein unvergessliches Konzert. Die Schönheit von Valle de Antón lässt sich kaum in Bildern festhalten und noch weniger mit Worten beschreiben. Man muss es selbst gesehen haben. Nachdem ich in meinem B&B mit dem bezaubernden Namen Park Eden eincheckte, war es auch schon Zeit für das Abendbrot. Entlang der Hauptstraße gab es eine große Auswahl an Restaurants. Bevor ich mich am nächsten Tag auf den Weg zu meinem nächsten Reiseziel gemacht habe, nutze ich die Zeit um meine neugewordene Lieblingsstadt zu entdecken. Dort besuchte ich heiße Quellen, einen Schmetterlingsgarten und einen Wasserfall. Der Weg zum Wasserfall führte mich vorbei an historischen Höhlenmalereien.

Pedasi – Azuero Halbinsel

Über die Panamericana führte mich mein Weg an Tag 5 auf die Azuero Halbinsel nach Pedasi. Eine ländlich geprägte Region, die von Landwirtschaft und Fischerei lebt. Dort hatte ich die Wahl zwischen einem Ausflug zum Nationalpark Iguana oder den Playa Venao. Ich entschied mich für das zweite Ziel. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Brücke, die über einen fast ausgetrockneten Fluss führte. Auf dem Grund konnte ich noch einige Fische sehen, deren Schuppen sich wie Silbermünzen im Wasser spiegelten.
Dies lockte eine Schar Geier an, welche sich auf ihre Mahlzeit freuten. Im Hintergrund beobachtete eine Kuhherde das Geschehen. Dort gelang mir auch eine Aufnahme von einem Salamander. Ich hatte Glück, denn auf dem Rückweg war von diesem Naturschauspiel nichts mehr zu sehen. Genauso beeindruckend war das eigentliche Ziel meines Ausflugs. In einer kleinen Bucht erstreckte sich über mehrere hundert Meter ein fantastischer Sandstrand. Kleine und große Wellen laden hier Anfänger und Profis zum Surfen ein.

Sicher hätte man hier auch einen Kurs buchen können, aber ich beschränkte mich darauf ein bisschen im Meer zu baden und die Aussicht zu genießen. Nachdem ich einige Tage zuvor meine Füße das erste Mal in den Atlantischen Ozean tauchte, konnte ich nun ca. 300 Kilometer südlich das gleiche im Pazifischen Ozean tun. Trotz des bewölkten Himmels holte ich mir in meiner Naivität, ohne Sonnenschein keine Sonnencreme benutzen zu müssen, direkt meinen ersten Sonnenbrand auf meiner Panama Reise. Es sollte nicht der letzte gewesen sein. Nachmittags unternahm ich einen Ausflug zu einem Strand, der nur ca. 1,5km von der Innenstadt Pedasis entfernt war. Neben Krabben entdecke ich an einem etwas abgelegeneren Teil der Küste Unmengen an angespülten Plastikflaschen. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich einen ganzen Beutel voll gesammelt und damit kaum eine Besserung erzielt. Menschen waren dort keine zu sehen und ich gehe davon aus, dass all der Müll über das Meer angespült wurde. Achtet bitte nicht nur bei eurer Reise unbedingt darauf selbst möglichst wenig Müll zu produzieren. Umweltverschmutzung ist ein weltweites Problem, nicht nur in Panama und es ist unser aller Aufgabe mit einem guten Beispiel voran zu gehen. Leider habe ich in Panama oftmals beobachten müssen, dass der Plastikmüll einfach auf offener Straße verbrannt wird.
Plastik Pedasi Strand Panama

Was Pedasi sonst noch für Sehenswürdigkeiten hat, erfahrt ihr im Blog-Artikel Urlaub in Pedasi.

Santa Catalina – Inseln und Meer

Am 7. Tag meiner Panama Reise ging es entlang der Pazifikküste von Pedasi nach Santa Catalina. Die Unterkunft lag diesmal an einem steilen Berg und ich wurde mit meinem Gepäck zusammen vom Besitzer mit seinem 4x4 Jeep nach oben gefahren. Er scherzte, dass er vorhat einen Aufzug zu bauen und solange der Aufzug nicht fertig ist, ist sein Auto der Aufzug für die Gäste. Nochmal eine Etage höher lag das hoteleigene Restaurant sowie ein Swimmingpool. Man konnte den gesamten Weg natürlich auch über Treppen in wenigen Minuten zurücklegen. Eine Besonderheit stellte die Canopy Tour dar. Bei der ich für ca 20$ Dollar eine grandiose Aussicht über den Urwald bis zum Meer und den nötigen Adrenalinkick bekommen habe. Ähnlich wie bei einem Hochseilgarten wird man mit einer Gurtkonstruktion und Karabinern an einem Drahtseil befestigt. Anders als beim Klettern dient der Gurt nicht nur der Sicherheit sondern auch als Sitz. Es gehört also einiges an Überwindung dazu den Absprung von der Startplattform zu wagen und sich ins waghalsige Abenteuer zu stürzen.
Canopytour Santa Catalina PanamaFür den nächsten Tag habe ich schon vorab einen Ausflug auf die Insel Coiba gebucht. Zum Startpunkt der Tour wurde ich vom Hotelbesitzer gebracht. Dort angekommen bekam ich meine Schnorchelausrüstung. Zusammen mit 5 anderen Reisenden und einem Guide begann unsere Bootstour zur Insel Coiba. 90 Minuten entlang der Küste führte uns die Fahrt auf dem Meer zu einem der größten und vor allem schönsten Schnorchelspots in Panama. Neben Korallen, Seesternen und vielen bunten Fischen konnte ich auch Schildkröten sehen. Den anderen aus meiner Gruppe ist es sogar gelungen einen Hai zu finden. Mir als Anfänger im Schnorcheln war das etwas zu viel Aufregung und ich beschränkte mich auf die etwas kleineren Fische, welche nicht weniger schön sind. Zur Mittagspause machten wir Halt auf der größten Insel des Nationalparks und Panamas, der Insel Coiba. Dort kann man mit etwas Glück Krokodile, Affen und diverse Vögel sehen. Anschließend besuchten wir noch 2 weitere Inseln, an deren Stränden wir schnorchelten ehe wir uns auf die 90 minütige Rückfahrt machten. Vor lauter Schnorchelei wäre ich fast auf dem Boot eingeschlafen als plötzlich einige Delphine an unserem Boot vorbeischwammen. In der Walsaison kann man hier noch ein viel größeres Naturspektakel erleben. Hier treffen sich jährlich von ca. Juni bis Oktober verschiedene Walarten, um in den warmen und nährstoffreichen Gewässern ihre Jungen auszutragen.   Wohin es mich an den letzten Tagen meiner Reise verschlagen hat, erfahrt ihr im nächsten Artikel. Kennt ihr schon Teil 1 und Teil 3 meines Reiseberichts durch Panama?

Zum 1. Teil meiner Panama ReiseReisebericht Panama Teil 3

Text und Bilder: Robert L.

Ich bin Anna – Panama Spezialistin bei Go’n joy Erlebnisreisen und habe Roberts Reise durch Panama geplant.

Habt ihr auch Lust auf eine Panama Reise? Ich erstelle euch gerne einen individuellen Routenvorschlag mit geprüften Unterkünften, der zu euch passt.

Anna

Panama Spezialistin, Go'n joy Erlebnisreisen - Reiseveranstalter für Mittel- und Südamerika

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht

Panama, sollte das Ziel meiner nächsten Traumreise werden. Meine Freunde berichten regelmäßig von ihren Trips in die USA, nach Australien oder Thailand. Mittlerweile habe ich schon so viele Urlaubsfotos aus diesen Ländern gesehen, dass ich den Reiz verloren habe diese Länder selbst zu entdecken. Panama, ist ein unbekanntes Land in Mittelamerika zwischen Costa Rica und Kolumbien. Die meisten kennen sicher nur den Panamakanal, das Kinderbuch „Oh wie schön ist Panama“ von Janosch und den Begriff der Panama Papers. Was ich auf meiner Reise erlebt habe und was Panama sonst noch zu bieten hat möchte ich euch erzählen.

Warum ich mich für Go’n joy Erlebnisreisen entschieden habe.

Ich bin 25 Jahre alt, komme aus Berlin, spreche Deutsch und Englisch und verbringe meinen Urlaub für gewöhnlich als Backpacker in Europa. Da ich selbst kein Spanisch spreche und Panama nicht das Touristenziel Nr. 1 auf der Welt ist, habe ich mich dazu entschieden meine Reise bei einem Reiseveranstalter zu buchen. Mit Go’n Joy Erlebnisreisen habe ich ein junges Unternehmen gefunden, welches mit lokalen Partnern zusammenarbeitet, stets den Schutz unserer Umwelt im Blick hat und versucht das Leben der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam mit meiner persönlichen Beraterin haben wir die einzelnen Stationen meiner Reise an meine Interessen angepasst und die passenden Hotels und Ausflüge für mich gefunden. Herausgekommen ist eine Kombination aus geführter Tour, Mietwagenreise und Strandurlaub.

Die Reisevorbereitung

Dann konnte es auch schon mit der Reisevorbereitung losgehen. Kurz die Seite vom Auswärtigen Amt gecheckt, die nötigen Impfungen geholt und den Flug gebucht. Für einige Regionen in Panama ist es wichtig auf den richtigen Moskitoschutz zu achten. Dazu habe ich mich im örtlichen Fachhandel beraten lassen und mich mit Insektenschutzkleidung und dem passenden Spray ausgestattet.

Die Anreise

Von Berlin über Madrid bin ich am Abend nach einem angenehmen Flug in Panama City angekommen. Am Flughafen erwartete mich bereits ein Fahrer, welcher mich in die erste Unterkunft brachte. Ein schickes Hotel in der Altstadt von Panama im Stile der Kolonialzeit. Mit dabei hatte er meine Reiseunterlagen, zusätzliche Informationen für meinen Aufenthalt und ein kühles Getränk. Trotz der Regenzeit herrschten warme Temperaturen und ich sollte auf meiner Reise weitestgehend vom Regen verschont bleiben.

Panama City

Am nächsten Morgen, meinem ersten Tag nach der Anreise, startete ich mit einer Führung durch Panama City. Bereits im Frühstücksraum des Hotels erwartete mich meine deutschsprachige Reiseleiterin, Erika, um mit mir zusammen den Tag zu verbringen. Unser Fahrer, welchen ich bereits vom Vorabend kannte, brachte uns zunächst zur wohl bekanntesten Attraktion in Panama –  Den Panamakanal. Erika, selbst seit über 10 Jahren in Panama, führte mich durch das Besucherzentrum. Die lange Schlange am Eingang konnten wir umgehen, da sie die Tickets bereits vorab gekauft hatte. Zum Mittagessen machten wir am örtlichen Fischmarkt halt und genossen eine lokale Spezialität. Ceviche – roher Fisch, der in Zitrussaft gar wird. Dieser Ort ist auch ein beliebter Treffpunkt für die Einheimischen. Gestärkt führte uns der Weg zur alten Stadt, Panama Vieja, welche ungefähr 10km östlich des heutigen Stadtzentrums liegt. 1671 wurde die Stadt durch den Piraten Henry Morgan zerstört und an dem heutigen Standort wiederaufgebaut. Dort kann man die alten Ruinen besichtigen und hat einen wunderbaren Ausblick auf die Skyline von Panama City. Anschließend endete mein Tag mit Erika und der Fahrer brachte mich zurück ins Hotel. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Am Abend erwartete mich eine Gangstertour durch das berühmte Viertel Casco Antiguo. Diese Tour wird von ehemaligen Gangmitgliedern organisiert, welche an einem Resozialisierungsprogramm teilnehmen und durch die Führungen ihren Lebensunterhalt auf legale Art verdienen. Die Tour endete in einer Bar in der ich den Abend bei kühlen Getränken, guter Musik und netten Unterhaltungen gemütlich ausklingen lassen konnte.

San Blas Inseln – Isla Aguja

Tag 2 und 3 meiner Reise sollten nicht weniger spektakulär werden. Bereits am frühen Morgen des zweiten Tages wurde ich von einem Einheimischen der Kunas, einem indigenen Volk Panamas, welche im nord-östlichen Teil des Landes in einem autonomen Gebiet leben, abgeholt. Unser Weg führte uns über das San Blas Gebirge und endete im Hafen von Carti. Von dort aus werden die Touristen auf „ihre“ Inseln gebracht. Insgesamt gibt es 365 verschiedene Inseln, von denen aber nur wenige bewohnt sind. Der Fahrer gab mir zu verstehen noch kurz im Wagen sitzen zu bleiben, ging in ein blaues Gebäude und kam kurze Zeit später mit meinem Bootsticket zurück. Dann durfte ich aussteigen und er brachte mich zu einer Sammelstelle für Leute, die auf ihr Boot warten und gab mein Ticket an einen der Kunas weiter. Er trug ein rotes Fußballtrikot und ein blaues Basecap. Nach und nach wurden die Leute abgeholt und nach einiger Wartezeit begann auch meine Reise auf die Insel Aguja. Nun war ich also dort. Gestrandet auf einer einsamen Insel zusammen mit ca. 10 anderen Touristen verteilt auf 6 Unterkünfte und ungefähr einem Dutzend Einheimischen. Eine Umrundung der Insel gelang mir in weniger als 30 Minuten. Dies sollte der Schönheit dieser Insel aber keinesfalls im Wege stehen. Beim Baden, Liegen unter Palmen und Kokosnuss essen konnte ich mich den Rest des Tages vom Jetlag erholen und meine innere Ruhe wiederfinden, welche im hektischen Alltag leider viel zu oft verloren geht.

Am dritten Tag wachte ich früh auf und nutzte die Gelegenheit um den einzigartigen Sonnenaufgang zu beobachten. Von meiner Hängematte aus konnte ich 2 Fischer dabei beobachten wie sie auf traditionelle Art dem Fischfang nachgingen. Fische gehören auf den Inseln neben Bananen, Eiern und Kokosnüssen zu dem Hauptnahrungsmittel. Nachmittags bat sich noch die Möglichkeit einer Bootstour um noch einige andern Inseln des San Blas Archipels zu erkunden. Den Abend ließ ich mit anderen Reisenden auf der Insel gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Die traumhafte Idylle auf der Insel lässt einen die spartanische Ausstattung der Zimmer schnell vergessen.

Am nächsten Morgen meiner Reise ging es zurück aufs Festland nach Panama City. Dort nahm ich meinen Mietwagen in Empfang. Wie meine Reise durch Panama entlang der Panamericana weiterging erfahrt ihr im zweiten Teil meines Reiseberichts.

Text und Bilder: Robert L.

Ich bin Anna – Panama Spezialistin bei Go’n joy Erlebnisreisen und habe Roberts Reise durch Panama geplant.

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Anna

Panama Spezialistin, Go'n joy Erlebnisreisen - Reiseveranstalter für Mittel- und Südamerika