Die perfekten 48 Stunden in Panama City

Die perfekten 48 Stunden in Panama City

Wir machen bei der Blogparade des Reiseblogs von Travellers Insight mit und zeigen euch wie für uns die perfekten 48 Stunden in Panama City aussehen.

Warum ausgerechnet Panama City? Die Hauptstadt Panamas ist bei vielen für weniger schöne Dinge bekannt, wie die Panama Papers und damit als Steuerparadies. Doch Panama City hat auch andere wunderschöne Seiten zu bieten und daher nehmen wir euch auf eine Reise in die Hauptstadt Panamas, nach Panama City mit.

Tag 1: Der erste Dschungel, Panamá Viejo und Casco Antiguo

Gleich nach dem Frühstück mit frischen Ananas, Papayas, Mangos, Toast und einem starken Kaffee brechen wir auf zum Metropolitan Nationalpark. Der Park auf einem der Hügel Panama Citys ist eine der letzten grünen Lungen der Hauptstadt, in dem ihr einen Eindruck der natürlichen Schönheit Panamas erhaltet. So sah vor der Kolonialisierung das ganze Land aus: Urwald, Tiere und kaum Menschen. In dem 265ha großen Parque Natural Metropolitano habt ihr die Chance einige exotische Tiere, wie Affen, Faultiere, viele Arten von Schmetterlingen und Vögeln zu sehen. Doch bitte seid nicht enttäuscht, wenn es euch nicht gleich beim ersten Mal gelingt. Wir sind in keinem Zoo, sondern besuchen die Tiere in ihrer freien Wildbahn. Habt ihr es schon mal geschafft ein Faultier ohne die Hilfe eines Einheimischen zu entdecken?

Unser Tipp: Steigt am besten zum Sonnenaufgang auf die Hügel der Stadtgrenze, dann könnt ihr ein phänomenales Tierkonzert erleben.

Nach der Wanderung durch den Park geht es weiter zur Stärkung zum Fischmarkt. Dort handeln Einheimische mit frischem Fisch und wir haben die Möglichkeit ein genauso frisches Ceviche zu kosten. Es besteht die Wahlen zwischen Ceviche pur und Ceviche con Mariscos (Meeresfrüchten). Natürlich gibt es auch andere Gerichte, falls Fisch mit Limette dem ein oder anderen zu sauer ist. Ceviche ist eigentlich das Nationalgericht Perus, doch wird von den Panamenos genauso gerne gegessen und ist auf so gut wie jeder Speisekarte in Panama zu finden.

Ruinen der Kathedrale von Panama Viejo

Kathedrale Panama Viejo

Nach unserer kurzen Mittagspause am Fischmarkt, fahren wir zur ersten Stadt Panamas, Panamá Viejo oder auch Panamá la Vieja genannt. Dieser Ort war

die erste europäische Siedlung an der Pazifikküste und wuchs seit der Gründung 1519 zu einer wohlhabenden Stadt heran. Denn Panama war einst der zentrale Umschlagort für den Goldrausch aus Peru, der von den spanischen Kolonialherren betrieben wurde. Heute sind nur noch die Ruinen der ersten Stadt Panamas erhalten, da die Schutzmaßnahmen vor Piraten die ganze Stadt in Brand setzten.

Am besten erhalten ist der Kirchturm der Kathedrale. Eine vollständige Rekonstruktion der Stadt finden wir im Museum neben dem Hauptplatz. Auf Grund der historischen Bedeutung der Ruinen zählt Panama la Vieja zum UNESCO Weltnaturerbe.

Nach diesem Einblick in die Geschichte Panamas, fahren wir zurück ins Hotel in den Stadtteil Casco Antiguo und machen eine kurze Verschnaufpause, genießen den Ausblick auf den Plaza Santa Ana und wechseln die Kleidung.

Dann kommt das Highlight unseres Tages: die Gangster Tour durch das Casco Viejo, den historischen Stadtkern Panamas, der ebenso Weltkulturerbe ist.

Stadtführung durch Santa Ana Panama City

Stadtführung durch Santa Ana

Das besondere unserer Tour ist, dass sie von einem ehemaligen Bandenmitglied durchgeführt wird. Er zeigt uns seinen Stadtteil Santa Ana. Ein Ort in Panama City, an dem die Gentrifizierung noch nicht eingekehrt ist. Uns kommt es ein bisschen vor wie Ostberlin zur Wendezeit. Einige Häuser sind komplett eingestürzt und heruntergekommen, doch die Menschen in Santa Ana lieben das Leben auch ohne teure Autos oder Häuser. Der Stadtführer hat uns von seinem früheren Leben als Bandenmitglied erzählt und wie ihm ein Resozialisierungsprojekt geholfen hat, nun als Tourguide ein Leben ohne Kriminalität zu führen. Ca. 60% der Bewohner Santa Anas haben es so geschafft, aus dem Bandenleben auszusteigen. Wir waren sprachlos am Ende der Tour – die Hoffnung und der Enthusiasmus des Guides haben uns so mitgerissen.

 

Letzter Stopp der Führung ist das Malibu Spirits & Eatery in Santa Ana. In einer lockeren Atmosphäre genießen wir noch ein paar Snacks und Cocktails. Doch allzu lange geht unser Abend nicht, da wir am nächsten Morgen schon wieder für das nächste Highlight fit sein wollen.

Bar Santa Ana Panama City mit bunten Graffitis

Malibu Spirity & Eatery

 

 

Tag 2: Panamakanal und Casco Antiguo

Panamakanal geöffnete Miraflores Schleuse

Miraflores Schleuse Panama City

Auch heute beginnt unser Tag wieder sehr früh am Morgen, da wir um 8 Uhr bei den Miraflores Schleusen des Panamakanals sein wollen. Weshalb wir schon so früh aufbrechen? Der Panamakanal ist leider eines der wenigen massentouristischen Ziele, die wir in Panama besichtigt haben. Doch gegen 8 Uhr besteht noch eine sehr gute Chance den vielen internationalen Touristen auszuweichen und die Funktionsweise des Kanals in Ruhe zu erkunden.

Vor ca. 100 Jahren wurde mit dem Bau des Panama Kanals begonnen und erst vor kurzem wurde eine neue Schleuse errichtet. Direkt an der Miraflores Schleuse gibt es ein Besucherzentrum mit Filmvorführung und einem Museum zur Geschichte des Kanals.

Den Nachmittag verbringen wir entspannt auf der Dachterrasse unseres Hotels im Casco Antiguo. Nach den ganzen Eindrücken lassen wir unsere Highlights der letzten 40 Stunden nochmal Revue passieren.

Am späten Nachmittag nutzen wir die Zeit, um die andere Seite des Casco Antiguos kennen zu lernen. Wir schlendern vorbei an der Iglesia Santa Ana, den vielen bunten renovierten Häusern, entdecken kleine Boutiquen, die sicher viele Frauen begeistern werden und laufen bis zum Plaza de la Independencia.

Unser Ziel ist das Restaurante El Malecón und auf dem Weg dahin haben wir einen wunderschönen Blick auf die Skyline des neuen Panama Citys.

Auf dem Heimweg säumen verschiedene Händler die Straßen unter anderem auch Kuna Frauen, die ihre handgefertigten Molas verkaufen.

Zum Ausklang unserer perfekten 48 Stunden in Panama City kehren wir für einen letzten Mojito noch in eine Bar ein.

Bar Panama City

Bis zum nächsten Mal, sagen die Panameños immer! Wir freuen uns jetzt schon darauf.

Habt ihr auch Lust auf Panama bekommen? Erfahrt mehr auf unserer Seite Reisen nach Panama. Wir berichten euch welche Regionen es in Panama gibt, wo welche Highlights sind und stellen euch verschiedene Reiserouten vor.

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht Teil 2

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht Teil 2

Von El Valle de Anton bis nach Santa Catalina

Zuerst vielen Dank für das viele positive Feedback zu meinem ersten Blogartikel. Ich möchte euch mit meinem Reisebericht einen kleinen Einblick darüber geben, wie eine Reise nach Panama aussehen kann, wobei sich die Schönheit der unberührten Natur nur schwer mit Worten beschreiben lässt. Nachdem ich den ersten Tag noch in Begleitung einer Reiseleiterin war und von einem Fahrer chauffiert wurde, war es nun an der Zeit mich selbst hinter das Steuer zu setzen. Der Teil vor dem ich vor der Reise am meisten Respekt hatte. Immerhin besitze ich selbst kein Auto und sammle nur unregelmäßig Fahrpraxis, wobei ich stets ein sehr sicherer Fahrer gewesen bin. Linksverkehr, wild hupende Autos und Raser sucht man in Panama vergeblich. Wie in Deutschland gibt es in Panama Rechtsverkehr und das Tempolimit ist auf maximal 100 km/h begrenzt. Lediglich der Blinker wird von den Panameños konsequent nicht genutzt. Besonders im Stadtverkehr muss man hier aufpassen. Mein erster Stopp war ein naheliegender Supermarkt, in dem ich mir einige Snacks und Getränke für die Fahrt besorgte. Dann ging es los. Ich tippte mein erstes Ziel in das integrierte Navigationsgerät des Autos ein, welches überraschend gut funktionierte. Einen Internetanschluss gab’s übrigens zum Auto in Form eines mobilen Hotspots dazu. Die Route führte mich vorbei am Fischmarkt, durch die Altstadt Panama Citys, dem Casco Antiguo, und über die Bridge of America. Der Weg führte mich entlang auf die Panamericana. Eine der berühmtesten Straßen der Welt, von Alaska bis Feuerland. Entlang der zweispurigen Panamericana kann man die gesamte Vielfalt Panamas erleben. Niemals enden wollende Städtchen aus der Kolonialzeit, wie man sie aus den Südstaaten kennt, unberührte Landschaften, die sich schier unendlich Richtung Horizont erstrecken und das eindrucksvolle Bergland im Westen des Landes, bieten unvergessliche Erinnerungen.

El Valle de Antón – Ein Paradies auf Erden.

Tag 4 brachte mich in eine wunderschöne Kleinstadt in Mitten eines Vulkankraters (Caldera), welcher vor 56.000 Jahren entstanden ist. Der fruchtbare Boden bietet die Grundlage für eine artenreiche Flora. Die Straßen werden abseits der Hauptstraße auf beiden Seiten von kleinen Bachläufen und Bäumen begleitet. Über kleine Brücken gelangen die Einwohner El Valles zu ihren Grundstücken. Die Vorgärten der Häuser sind üppig begrünt und haben alle eine Auszeichnung verdient. In der Dämmerung geben Frösche ein unvergessliches Konzert. Die Schönheit von Valle de Antón lässt sich kaum in Bildern festhalten und noch weniger mit Worten beschreiben. Man muss es selbst gesehen haben. Nachdem ich in meinem B&B mit dem bezaubernden Namen Park Eden eincheckte, war es auch schon Zeit für das Abendbrot. Entlang der Hauptstraße gab es eine große Auswahl an Restaurants. Bevor ich mich am nächsten Tag auf den Weg zu meinem nächsten Reiseziel gemacht habe, nutze ich die Zeit um meine neugewordene Lieblingsstadt zu entdecken. Dort besuchte ich heiße Quellen, einen Schmetterlingsgarten und einen Wasserfall. Der Weg zum Wasserfall führte mich vorbei an historischen Höhlenmalereien.

Pedasi – Azuero Halbinsel

Über die Panamericana führte mich mein Weg an Tag 5 auf die Azuero Halbinsel nach Pedasi. Eine ländlich geprägte Region, die von Landwirtschaft und Fischerei lebt. Dort hatte ich die Wahl zwischen einem Ausflug zum Nationalpark Iguana oder den Playa Venao. Ich entschied mich für das zweite Ziel. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Brücke, die über einen fast ausgetrockneten Fluss führte. Auf dem Grund konnte ich noch einige Fische sehen, deren Schuppen sich wie Silbermünzen im Wasser spiegelten.
Dies lockte eine Schar Geier an, welche sich auf ihre Mahlzeit freuten. Im Hintergrund beobachtete eine Kuhherde das Geschehen. Dort gelang mir auch eine Aufnahme von einem Salamander. Ich hatte Glück, denn auf dem Rückweg war von diesem Naturschauspiel nichts mehr zu sehen. Genauso beeindruckend war das eigentliche Ziel meines Ausflugs. In einer kleinen Bucht erstreckte sich über mehrere hundert Meter ein fantastischer Sandstrand. Kleine und große Wellen laden hier Anfänger und Profis zum Surfen ein.

Sicher hätte man hier auch einen Kurs buchen können, aber ich beschränkte mich darauf ein bisschen im Meer zu baden und die Aussicht zu genießen. Nachdem ich einige Tage zuvor meine Füße das erste Mal in den Atlantischen Ozean tauchte, konnte ich nun ca. 300 Kilometer südlich das gleiche im Pazifischen Ozean tun. Trotz des bewölkten Himmels holte ich mir in meiner Naivität, ohne Sonnenschein keine Sonnencreme benutzen zu müssen, direkt meinen ersten Sonnenbrand auf meiner Panama Reise. Es sollte nicht der letzte gewesen sein. Nachmittags unternahm ich einen Ausflug zu einem Strand, der nur ca. 1,5km von der Innenstadt Pedasis entfernt war. Neben Krabben entdecke ich an einem etwas abgelegeneren Teil der Küste Unmengen an angespülten Plastikflaschen. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich einen ganzen Beutel voll gesammelt und damit kaum eine Besserung erzielt. Menschen waren dort keine zu sehen und ich gehe davon aus, dass all der Müll über das Meer angespült wurde. Achtet bitte nicht nur bei eurer Reise unbedingt darauf selbst möglichst wenig Müll zu produzieren. Umweltverschmutzung ist ein weltweites Problem, nicht nur in Panama und es ist unser aller Aufgabe mit einem guten Beispiel voran zu gehen. Leider habe ich in Panama oftmals beobachten müssen, dass der Plastikmüll einfach auf offener Straße verbrannt wird.
Plastik Pedasi Strand Panama

Was Pedasi sonst noch für Sehenswürdigkeiten hat, erfahrt ihr im Blog-Artikel Urlaub in Pedasi.

Santa Catalina – Inseln und Meer

Am 7. Tag meiner Panama Reise ging es entlang der Pazifikküste von Pedasi nach Santa Catalina. Die Unterkunft lag diesmal an einem steilen Berg und ich wurde mit meinem Gepäck zusammen vom Besitzer mit seinem 4x4 Jeep nach oben gefahren. Er scherzte, dass er vorhat einen Aufzug zu bauen und solange der Aufzug nicht fertig ist, ist sein Auto der Aufzug für die Gäste. Nochmal eine Etage höher lag das hoteleigene Restaurant sowie ein Swimmingpool. Man konnte den gesamten Weg natürlich auch über Treppen in wenigen Minuten zurücklegen. Eine Besonderheit stellte die Canopy Tour dar. Bei der ich für ca 20$ Dollar eine grandiose Aussicht über den Urwald bis zum Meer und den nötigen Adrenalinkick bekommen habe. Ähnlich wie bei einem Hochseilgarten wird man mit einer Gurtkonstruktion und Karabinern an einem Drahtseil befestigt. Anders als beim Klettern dient der Gurt nicht nur der Sicherheit sondern auch als Sitz. Es gehört also einiges an Überwindung dazu den Absprung von der Startplattform zu wagen und sich ins waghalsige Abenteuer zu stürzen.
Canopytour Santa Catalina PanamaFür den nächsten Tag habe ich schon vorab einen Ausflug auf die Insel Coiba gebucht. Zum Startpunkt der Tour wurde ich vom Hotelbesitzer gebracht. Dort angekommen bekam ich meine Schnorchelausrüstung. Zusammen mit 5 anderen Reisenden und einem Guide begann unsere Bootstour zur Insel Coiba. 90 Minuten entlang der Küste führte uns die Fahrt auf dem Meer zu einem der größten und vor allem schönsten Schnorchelspots in Panama. Neben Korallen, Seesternen und vielen bunten Fischen konnte ich auch Schildkröten sehen. Den anderen aus meiner Gruppe ist es sogar gelungen einen Hai zu finden. Mir als Anfänger im Schnorcheln war das etwas zu viel Aufregung und ich beschränkte mich auf die etwas kleineren Fische, welche nicht weniger schön sind. Zur Mittagspause machten wir Halt auf der größten Insel des Nationalparks und Panamas, der Insel Coiba. Dort kann man mit etwas Glück Krokodile, Affen und diverse Vögel sehen. Anschließend besuchten wir noch 2 weitere Inseln, an deren Stränden wir schnorchelten ehe wir uns auf die 90 minütige Rückfahrt machten. Vor lauter Schnorchelei wäre ich fast auf dem Boot eingeschlafen als plötzlich einige Delphine an unserem Boot vorbeischwammen. In der Walsaison kann man hier noch ein viel größeres Naturspektakel erleben. Hier treffen sich jährlich von ca. Juni bis Oktober verschiedene Walarten, um in den warmen und nährstoffreichen Gewässern ihre Jungen auszutragen.   Wohin es mich an den letzten Tagen meiner Reise verschlagen hat, erfahrt ihr im nächsten Artikel. Kennt ihr schon Teil 1 und Teil 3 meines Reiseberichts durch Panama?

Zum 1. Teil meiner Panama ReiseReisebericht Panama Teil 3

Text und Bilder: Robert L.

Ich bin Anna – Panama Spezialistin bei Go’n joy Erlebnisreisen und habe Roberts Reise durch Panama geplant.

Habt ihr auch Lust auf eine Panama Reise? Ich erstelle euch gerne einen individuellen Routenvorschlag mit geprüften Unterkünften, der zu euch passt.

Anna

Panama Spezialistin, Go'n joy Erlebnisreisen - Reiseveranstalter für Mittel- und Südamerika

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht

Urlaub in Panama, Mai 2018 – ein Reisebericht

Panama, sollte das Ziel meiner nächsten Traumreise werden. Meine Freunde berichten regelmäßig von ihren Trips in die USA, nach Australien oder Thailand. Mittlerweile habe ich schon so viele Urlaubsfotos aus diesen Ländern gesehen, dass ich den Reiz verloren habe diese Länder selbst zu entdecken. Panama, ist ein unbekanntes Land in Mittelamerika zwischen Costa Rica und Kolumbien. Die meisten kennen sicher nur den Panamakanal, das Kinderbuch „Oh wie schön ist Panama“ von Janosch und den Begriff der Panama Papers. Was ich auf meiner Reise erlebt habe und was Panama sonst noch zu bieten hat möchte ich euch erzählen.

Warum ich mich für Go’n joy Erlebnisreisen entschieden habe.

Ich bin 25 Jahre alt, komme aus Berlin, spreche Deutsch und Englisch und verbringe meinen Urlaub für gewöhnlich als Backpacker in Europa. Da ich selbst kein Spanisch spreche und Panama nicht das Touristenziel Nr. 1 auf der Welt ist, habe ich mich dazu entschieden meine Reise bei einem Reiseveranstalter zu buchen. Mit Go’n Joy Erlebnisreisen habe ich ein junges Unternehmen gefunden, welches mit lokalen Partnern zusammenarbeitet, stets den Schutz unserer Umwelt im Blick hat und versucht das Leben der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam mit meiner persönlichen Beraterin haben wir die einzelnen Stationen meiner Reise an meine Interessen angepasst und die passenden Hotels und Ausflüge für mich gefunden. Herausgekommen ist eine Kombination aus geführter Tour, Mietwagenreise und Strandurlaub.

Die Reisevorbereitung

Dann konnte es auch schon mit der Reisevorbereitung losgehen. Kurz die Seite vom Auswärtigen Amt gecheckt, die nötigen Impfungen geholt und den Flug gebucht. Für einige Regionen in Panama ist es wichtig auf den richtigen Moskitoschutz zu achten. Dazu habe ich mich im örtlichen Fachhandel beraten lassen und mich mit Insektenschutzkleidung und dem passenden Spray ausgestattet.

Die Anreise

Von Berlin über Madrid bin ich am Abend nach einem angenehmen Flug in Panama City angekommen. Am Flughafen erwartete mich bereits ein Fahrer, welcher mich in die erste Unterkunft brachte. Ein schickes Hotel in der Altstadt von Panama im Stile der Kolonialzeit. Mit dabei hatte er meine Reiseunterlagen, zusätzliche Informationen für meinen Aufenthalt und ein kühles Getränk. Trotz der Regenzeit herrschten warme Temperaturen und ich sollte auf meiner Reise weitestgehend vom Regen verschont bleiben.

Panama City

Am nächsten Morgen, meinem ersten Tag nach der Anreise, startete ich mit einer Führung durch Panama City. Bereits im Frühstücksraum des Hotels erwartete mich meine deutschsprachige Reiseleiterin, Erika, um mit mir zusammen den Tag zu verbringen. Unser Fahrer, welchen ich bereits vom Vorabend kannte, brachte uns zunächst zur wohl bekanntesten Attraktion in Panama –  Den Panamakanal. Erika, selbst seit über 10 Jahren in Panama, führte mich durch das Besucherzentrum. Die lange Schlange am Eingang konnten wir umgehen, da sie die Tickets bereits vorab gekauft hatte. Zum Mittagessen machten wir am örtlichen Fischmarkt halt und genossen eine lokale Spezialität. Ceviche – roher Fisch, der in Zitrussaft gar wird. Dieser Ort ist auch ein beliebter Treffpunkt für die Einheimischen. Gestärkt führte uns der Weg zur alten Stadt, Panama Vieja, welche ungefähr 10km östlich des heutigen Stadtzentrums liegt. 1671 wurde die Stadt durch den Piraten Henry Morgan zerstört und an dem heutigen Standort wiederaufgebaut. Dort kann man die alten Ruinen besichtigen und hat einen wunderbaren Ausblick auf die Skyline von Panama City. Anschließend endete mein Tag mit Erika und der Fahrer brachte mich zurück ins Hotel. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Am Abend erwartete mich eine Gangstertour durch das berühmte Viertel Casco Antiguo. Diese Tour wird von ehemaligen Gangmitgliedern organisiert, welche an einem Resozialisierungsprogramm teilnehmen und durch die Führungen ihren Lebensunterhalt auf legale Art verdienen. Die Tour endete in einer Bar in der ich den Abend bei kühlen Getränken, guter Musik und netten Unterhaltungen gemütlich ausklingen lassen konnte.

San Blas Inseln – Isla Aguja

Tag 2 und 3 meiner Reise sollten nicht weniger spektakulär werden. Bereits am frühen Morgen des zweiten Tages wurde ich von einem Einheimischen der Kunas, einem indigenen Volk Panamas, welche im nord-östlichen Teil des Landes in einem autonomen Gebiet leben, abgeholt. Unser Weg führte uns über das San Blas Gebirge und endete im Hafen von Carti. Von dort aus werden die Touristen auf „ihre“ Inseln gebracht. Insgesamt gibt es 365 verschiedene Inseln, von denen aber nur wenige bewohnt sind. Der Fahrer gab mir zu verstehen noch kurz im Wagen sitzen zu bleiben, ging in ein blaues Gebäude und kam kurze Zeit später mit meinem Bootsticket zurück. Dann durfte ich aussteigen und er brachte mich zu einer Sammelstelle für Leute, die auf ihr Boot warten und gab mein Ticket an einen der Kunas weiter. Er trug ein rotes Fußballtrikot und ein blaues Basecap. Nach und nach wurden die Leute abgeholt und nach einiger Wartezeit begann auch meine Reise auf die Insel Aguja. Nun war ich also dort. Gestrandet auf einer einsamen Insel zusammen mit ca. 10 anderen Touristen verteilt auf 6 Unterkünfte und ungefähr einem Dutzend Einheimischen. Eine Umrundung der Insel gelang mir in weniger als 30 Minuten. Dies sollte der Schönheit dieser Insel aber keinesfalls im Wege stehen. Beim Baden, Liegen unter Palmen und Kokosnuss essen konnte ich mich den Rest des Tages vom Jetlag erholen und meine innere Ruhe wiederfinden, welche im hektischen Alltag leider viel zu oft verloren geht.

Am dritten Tag wachte ich früh auf und nutzte die Gelegenheit um den einzigartigen Sonnenaufgang zu beobachten. Von meiner Hängematte aus konnte ich 2 Fischer dabei beobachten wie sie auf traditionelle Art dem Fischfang nachgingen. Fische gehören auf den Inseln neben Bananen, Eiern und Kokosnüssen zu dem Hauptnahrungsmittel. Nachmittags bat sich noch die Möglichkeit einer Bootstour um noch einige andern Inseln des San Blas Archipels zu erkunden. Den Abend ließ ich mit anderen Reisenden auf der Insel gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Die traumhafte Idylle auf der Insel lässt einen die spartanische Ausstattung der Zimmer schnell vergessen.

Am nächsten Morgen meiner Reise ging es zurück aufs Festland nach Panama City. Dort nahm ich meinen Mietwagen in Empfang. Wie meine Reise durch Panama entlang der Panamericana weiterging erfahrt ihr im zweiten Teil meines Reiseberichts.

Text und Bilder: Robert L.

Ich bin Anna – Panama Spezialistin bei Go’n joy Erlebnisreisen und habe Roberts Reise durch Panama geplant.

Habt ihr auch Lust auf eine Panama Reise? Ich erstelle euch gerne einen individuellen Routenvorschlag mit geprüften Unterkünften, der zu euch passt.

Anna

Panama Spezialistin, Go'n joy Erlebnisreisen - Reiseveranstalter für Mittel- und Südamerika